TSV Penig – HSG Frauen (Pokal) 15:19 (5:13)

Spielbericht von Juliane Dillner

Zweite Halbzeit zeigt noch deutliche Defizite

Unser erstes Spiel der Saison 2025/26 führte uns zum Pokalspiel nach Penig. Nach dem Abgang von erfahrenen Spielerinnen zum Ende der letzten Saison und dem Zuwachs einiger jungen Talente aus der bisherigen B-Jugend heißt es, sich für die kommende Zeit neu zu finden. Dass das nicht immer so einfach ist versteht sich von selbst.

Die erste Hälfte des Spiels begann locker, beide Mannschaften tasteten sich gegenseitig erst einmal ab. Nur langsam kam man zum Torerfolg, wobei wir den besseren Start erwischten und zur Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 3:8 das erste Mal mit 5 Toren führten. Unser Angriff bekleckerte sich nicht gerade mit Ruhm aber wir bewegten uns ganz gut – spielten miteinander, probierten Spielzüge und konnten so die Abwehr das ein oder andere Mal auseinanderreißen. Hinten standen wir recht sicher, konnten viele Würfe verhindern und wenn nicht, hatten wir noch Tabea im Tor. So gingen wir mit einem soliden 8-Tore Puffer (5:13) in die Kabine.
Diesem Puffer und unserer Torhüterin ist es schlussendlich in großen Teilen zu verdanken, dass wir den Sieg nicht einbüßten.

Während Penig motiviert und engagiert in die zweite Halbzeit startete, gestaltete sich diese von unserer Seite aus extrem zäh. Mit viel zu vielen Einzelaktionen, unnötigen Ballverlusten, Unkonzentriertheiten, unpräzisen und überhasteten Abschlüssen machten wir uns mal wieder das Leben schwer. Zudem waren wir in der Abwehr auch nicht mehr locker genug auf den Beinen, sodass Penig ein ums andere Mal zum Torwurf kam.
Kurz vor Schluss wurde es dann durchaus noch einmal kritisch. Penig verkürzte in der 58. Minute auf 14:18 und bei einem „nur“ Vier-Tore-Vorsprung können zwei Minuten im Handball bekanntlich sehr lang werden… Letztlich konnten wir uns dann doch noch über die Zeit retten und gewannen das Spiel mit 15:19.

Als Fazit bleiben für uns noch viele Baustellen, die wir in den nächsten Wochen angehen müssen. Das schließt nicht nur das Spielerische ein, sondern auch die Einbindung der jungen Spielerinnen, damit diese Spielpraxis und Sicherheit erhalten und wir als Team zusammen finden können.